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Bauablauf

 

Mit Beginn der Sommerferien 2010 wird der bauliche Startschuss zur Realisierung des Messe-Neubaus in Basel fallen.  Bis Ende Oktober 2010 werden Vorbereitungsarbeiten im Bereich des Messeplatzes und der Tramlinien vorgenommen. Die hauptsächlichen Bauarbeiten erfolgen dann in zwei Phasen: Von Juni 2011 bis Dezember 2011 wird die Überbauung des Messeplatzes realisiert. Und von April 2012 bis April 2013 werden der "Kopfbau" der Halle 1 und die Halle 3 abgebrochen und diese Teile des Neubaus errichtet. Mit der BASELWORLD 2013 wird der Neubau in Betrieb genommen

Verantwortlich für die Realisierung des Neubau-Projekts ist der von der MCH Messe Basel beauftragte Totalunternehmer HRS Real Estate AG. Der von ihm geplante Bauablauf ist auf den Messebetrieb abgestimmt, insbesondere die jährlich stattfindende BASELWORLD sowie die Swissbau 2012. Er sieht drei Bauetappen vor: Vorbereitungsarbeiten im Sommer/Herbst 2010; eine erste Hauptbauphase zwischen Art Basel 2011 und Swissbau 2012; und eine zweite Hauptbauphase zwischen der BASELWORLD 2012 und 2013.

 

 

Vorbereitungsarbeiten

 

Im Sommer/Herbst 2010 werden die im Bereich der Tramlinien notwendigen Arbeiten für die Realisierung des Messe-Neubaus vorgenommen, insbesondere die Errichtung der provisorischen Haltenstellen und die Erstellung der Stahlbauportalen für die späteren Schutztunnel. Im Weiteren werden die Baumtröge und Bäume entfernt und der Verbindungstunnel zwischen dem heutigen "Kopfbau" und der Halle 3 errichtet. Schliesslich werden zahlreiche Pfählungen für die Träger der Überbauung und die Stützen in der "City Lounge" vorgenommen.

=> Bauarbeiten Juni 2010 - Oktober 2010

=> Anwohner-Info

Neubau

Nach der Art Basel 2011 wird mit den Hauptbauarbeiten begonnen. Von Juni 2011 bis Dezember 2011 werden zuerst an den Ecken des "Kopfbaus" und der Halle 3 Grundträger für den Neubau erstellt und danach die Überbauung des Messeplatzes mit der "City Lounge" und den zwei Ausstellungsgeschossen errichtet (Stahlbau, Betonelemente, Innenfassade und Dach). Zu diesem Zweck wird im Lichthof der Überbauung ein grosser Baukran aufgestellt, der die ganze Baustelle abdecken kann. 

Während dieser ersten Hauptbauphase sind die Festsäle im "Kopfbau" sowie die Halle 3 immer noch betreibbar. Der Herbstmesse 2011 wird der Messeplatz im Bereich der Baustelle nicht zur Verfügung stehen, sie kann aber wie bisher die Halle 3 nutzen. Auch die Swissbau 2012 und die BASELWORLD 2012 werden in den bestehenden Messehallen durchgeführt. Von Januar 2012 bis März 2012 werden keine grossen Bauarbeiten durchgeführt.

Nach der BASELWORLD 2012 wird in der zweiten Hauptbauphase mit der Entkernung des "Kopfbaus" und der Halle 3 begonnen, nach der Muba 2012 mit dem Rückbau dieser Gebäude und ihrem Neubau (Stahlbau, Betonelemente, Innenfassade und Dach). Beim "Kopfbau" werden Rückbau und Neubau voraussichtlich von der Isteinerstrasse her erfolgen, bei der Halle 3 von der Seite Riehenstrasse. Im Herbst 2012 wird der gesamte Neubau im Rohbau "dicht" sein, danach wird bis Januar 2013 die Fassade errichtet, parallel und anschliessend dazu erfolgt der Innenausbau.  Für diese Bauarbeiten werden bis zu acht Baukräne aufgestellt.

In dieser zweiten Hauptbauphase von der BASELWORLD 2012 bis zur BASELWORLD 2013 gibt es keine Unterbrüche. Der Herbstmesse 2012 wird der gesamte Baubereich (inkl. Halle 3) nicht zur Verfügung stehen, sie wird allerdings in die Halle 2 ausweichen können. Ebenfalls wird in diesem Jahr der AVO-Session der Festsaal nicht mehr zur Verfügung stehen; Ausweich-möglichkeiten werden zur Zeit diskutiert.

Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt in diesen beiden Hauptbauphasen über die Mattenstrasse/ Rosentalstrasse sowie über die Riehenstrasse, die Wegfahrt über die Isteinerstrasse, den Riehenring und die Riehenstrasse. Während der Messen wird der Baustellenverkehr über den Messeplatz gesperrt. Im gesamten Baubereich werden die Tramschienen mit einem Schutztunnel für die Fussgängerwege überdacht, die den Messeplatz während der ganzen Bauzeit überqueren können.

In diesen beiden Hauptbauphasen werden normale Arbeitszeiten für die Bewältigung der Arbeiten nicht ausreichen. Der Totalunternehmer hat zusammen mit einem detaillierten Baulärmkonzept ein Gesuch für zweischichtigen Betrieb – Montag bis Samstag, 6 bis 22 Uhr – eingereicht. Die lärmintensiven Arbeiten sollen dabei auf sieben Stunden pro Tag eingeschränkt sein.

 

 

Juni 2010 bis Oktober 2010 | Vorbereitungsarbeiten 

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Juni 2011 bis Dezember 2011 | Überbauung Messeplatz 

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April 2012 bis April 2013 | Abbruch "Kopfbau" und Halle 3 / Neubau 

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